Otmar Heftrich

Der Frieden in der Welt fängt in dir selbst an.

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Über mich

Wer bin ich?

Artikel in der Kirchenzeitung vom 05.01.2020:

Liebe, Verlust, Trost im Glauben: Darum geht es in den besinnlichen Texten, Gedichten und Sachbüchern von Otmar Heftrich. Der 64-jährige Elbtaler hat vor rund 20 Jahren die kreative Kraft des Schreibens in sich entdeckt.

VON KERSTIN KAMINSKY

„Als Christ hat mich das menschliche Miteinander schon immer interessiert“, sagt er. „Ich wünsche mir, entgegen dem Trend zu Digitalisierung, Fake-News und dem immer rauer werdenden Umgang in unserer Gesellschaft die Menschen in ihrer Sehnsucht nach fühlbarer Nähe und Wärme zu berühren.“ Dabei bemühe er sich, zu vermitteln, dass der Friede in der Welt mit Versöhnung beginnt – „und die beginnt zunächst einmal in uns selbst“.

Obwohl Otmar Heftrich als Junge den Beruf des Pfarrers ergreifen wollte, entschied er sich nach dem Abitur zum Architek- turstudium. Doch bald schon musste er sich eingestehen, dass er am Reißbrett die erhoffte Erfüllung nicht findet. Statt mit Steinen, Stahl und Glas wollte Heftrich lieber mit Menschen arbeiten. „Im Laufe meines Lebens als psychologischer Berater und Hospizhelfer wurde mir klar, dass es nur guttun kann, wenn wir uns wieder mehr auf das Evangelium besinnen“, sagt er.

Helfende Gedanken für Sterbebegleiter

Heftrichs meistverkauftes Werk ist das Sterbegleitbuch „Halte meine Hand, wenn ich gehen muss“, das sich an begleitende Angehörige richtet. Das 130-seitige Sachbuch möchte Orientierung und Hilfe zu organisatorischen Fragen geben, aber auch Trost spenden und zum Nachdenken anregen. Dabei lenkt es den Blick auf die Wünsche und Bedürfnisse von Sterbenden und ermutigt dazu, dem geliebten Menschen mit Geduld und Verständnis beizustehen. Auch zur Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit lädt der Autor ein. „Im Sterben, wenn man wirklich alles verliert, ist es tröstlich, mit Gott zu sprechen, der jetzt ganz nah ist“, sagt er.

Eines Tages wurde Otmar Hef- trich von seiner Enkelin gefragt: „Opa, was schreibst du da?“ Auf seine Erwiderung hin, das sei etwas über Männer und ihre Ge- danken, antwortete die Elfjährige keck: „Ach wie langweilig! Warum schreibst du nicht mal ein Märchen?“ Auch wenn dieses Genre wenig mit Heftrichs bisherigen Werken zu tun hat, ließ ihn der Gedanke nicht los. „Der Schatz am Himmelstor“ ist mehr als ein kindgerechtes Abenteuer – Otmar Heftrich hat darin Probleme der Zeit verarbeitet. So sehen sich seine kleinen Helden mit Umweltverschmutzung und Digitalisierung, mit Flucht und Vereinsamung, mit Alkoholismus und ehelicher Gewalt konfrontiert. „Klar, manche Szenen gehen unter die Haut, aber Grimms Märchen sind auch nicht gewaltfrei“, sagt der Schriftsteller. Um die heilenden Kräfte von Liebe, Zärtlichkeit und Zuwendung geht es in einem anderen Büchlein. „Eine Liebe ist es immer wert, für sie zu kämpfen. Es gibt nichts Wichtigeres“, betont Otmar Heftrich, der seit 30 Jahren verheiratet ist. Doch setze die Fä- higkeit, dieses große Gefühl geben zu können, ein gewisses Maß an Selbstliebe voraus sowie die Bereitschaft zu Treue und Versöhnung. „Wir müssen das Geschenk der Liebe wie eine Rose pflegen, damit es wachsen und gedeihen kann“, so das Credo des Autors.

Zwei neue Bücher kommen 2020

Die Werke Heftrichs sind in verschiedenen Verlagen erschienen. Im ersten Halbjahr 2020 wird es zwei neue Bücher geben. Eines richtet sich an trauernde Angehörige, das andere ist ein Sachbuch für Paare über das gemeinsame Altwerden.

Quelle: Kirchenzeitung - Der Sonntag vom 05.01.2020

Zu meinem Werdegang:

Nach meinem Studium als Hochbauingenieur habe ich eine Ausbildung zum psychologischen Berater und Hospizhelfer absolviert. Während meiner seelsorgerlichen Arbeit habe ich meine Liebe zum Schreiben entdeckt und meine Erfahrungen in zahlreichen Texten und Gedichten in unterschiedlichen Verlagen und Zeitschriften zum Ausdruck gebracht.

Was mich zum Schreiben motiviert:

Mit meinen Texten und Bildmotiven möchte ich nicht nur berühren und zum Nachdenken anregen, sondern auch gegen eine zunehmende Wissenschaftsgläubigkeit anschreiben, die uns oftmals glauben machen will, das sich menschlicher Fortschritt allein in berechnenden Formeln und Berechnungen finden lässt, ohne dabei zu bedenken, dass eine uns übersteigende schöpferische liebende Kraft nicht nur grenzenlos, sondern auch unberechenbarer ist, als ein Wind von dem wir nicht wissen woher er kommt und wohin er geht.

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